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Über Douglas

» Unternehmensgeschichte

Woher Douglas stammt

Der Name Douglas geht zurück auf John Sharp Douglas. Der schottische Auswanderer gründete 1821 die erste Parfümerie- und Seifenfabrik Hamburgs. Fortan wurden in der Hansestadt Feinseifen und Parfümeriewaren unter dem Namen Douglas hergestellt und zunehmend über eigenständige Läden verkauft.

Ein weiterer Meilenstein erfolgte im Jahr 1910, als die Schwestern Maria und Anna Carstens einen Vertrag mit dem Hamburger Unternehmen J.S. Douglas Söhne schlossen, eine Parfümerie unter dem Namen „Parfümerie Douglas“ zu führen. Der Standort der ersten Parfümerie Douglas war standesgemäß ausgewählt: Neuer Wall 5 – eine der vornehmsten und teuersten Einkaufsstraßen Hamburgs. In den nächsten Jahrzehnten eröffneten fünf weitere Parfümerien in Hamburg, die schnell bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt waren.

Der Weg zum europäischen Marktführer

1969 gilt als die Geburtsstunde von Douglas. In diesem Jahr wurden die Hamburger Parfümerien von der Hussel AG unter Leitung des damaligen Vorstandsvorsitzenden Jörn Kreke übernommen.

1974 wagt Douglas den Schritt ins Ausland und übernimmt die Parfümerie Ruttner in Österreich. Ende der 70er Jahre macht die Familie Kreke aus Douglas in Deutschland eine nationale Marke: Nach dem Erwerb weiterer Parfümeriegeschäfte werden ab 1978 alle Parfümerien in Deutschland einheitlich unter dem Namen „Douglas“ geführt und damit der Grundstein für ein klares Markenprofil und die weitere Internationalisierung gelegt.

In den 80er- und 90er-Jahren kommen Parfümerien in den Niederlanden, Frankreich, Italien, der Schweiz, Spanien und Portugal hinzu. Ab dem Jahr 2001 folgen Polen und Ungarn, Monaco, Slowenien und Tschechien, die Türkei, das Baltikum, Rumänien, Bulgarien und Kroatien.

1989 übernimmt die Muttergesellschaft von Douglas, die börsennotierte Hussel Holding AG, den Namen ihrer erfolgreichsten Tochter und nennt sich fortan DOUGLAS HOLDING AG.

1995 wird die Douglas Card eingeführt, die sich zu einer der führenden Kundenkarten im europäischen Einzelhandel entwickelt. Das mehrfach ausgezeichnete Kundenbindungsprogramm von Douglas erreicht mit der Douglas Card in den europäischen Märkten derzeit rund 10 Millionen Kunden. Zusammen mit dem Programm der französischen Parfümeriekette Nocibé profitieren sogar über 17 Millionen Mitglieder von den vielfältigen Vorteilen des Treueprogramms.

Seit 2000 ist Douglas auch online jederzeit erreichbar. In vielen Ländern Europas bietet Douglas einen eigenen Online-Shop mit einer großen Marken- und Produktauswahl aus den Bereichen Duft, Pflege, Make-up, Accessoires und Dekoration.

2011 erweitert Douglas das Angebot um eine Mobile App. Dank des Mobile-Shops können Kunden jetzt immer und überall mit ihrem Smartphone komfortabel mobil shoppen.

Transformation zu einer reinen Parfümeriekette

2012 macht die Familie Kreke gemeinsam mit Advent International den übrigen Aktionären ein öffentliches Übernahmeangebot für die börsennotierte Muttergesellschaft DOUGLAS HOLDING AG der DOUGLAS-Gruppe, zu der zum damaligen Zeitpunkt auch die Unternehmen Thalia, Christ, AppelrathCüpper und Hussel gehören.

2013 erfolgt nach der erfolgreichen Übernahme das Delisting der DOUGLAS HOLDING AG von der Frankfurter Börse mit dem Ziel, den Mischkonzern strategisch neu auszurichten.

2014 schließt Douglas erfolgreich die Transformation zu einer reinen Parfümeriekette ab, die heute europäischer Marktführer im Handel mit Beauty- und Kosmetikprodukten ist.

Auch operativ ist 2014 von weiteren Meilensteinen geprägt: Douglas übernimmt die französische Parfümeriekette Nocibé. Darüber hinaus erfolgt die Expansion nach Norwegen, sodass Douglas nunmehr in 19 Ländern Europas vertreten ist.

2015 erwerben von CVC Capital Partners beratene Fonds [CVC] und die Familie Kreke die DOUGLAS-Gruppe. CVC folgt damit Advent International als Mehrheitseigentümer von Douglas, der führenden Parfümeriekette in Europa. Die Familie Kreke hält auch in Zukunft eine Minderheitsbeteiligung von 15% am Unternehmen.